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Handlungsschwerpunkte

Folgende Punkte werden in der Themengruppe diskutiert.

Fachaufklärung der Ärzte

Als Maßnahmen der Prävention und Gesundheitsvorsorge wird ein Bedarf zu einer besseren Fachaufklärung durch die Ärzte zu vektorübertragenden Krankheiten (z.B. Borreliose und FSME) eingefordert. Deshalb sollten entsprechende Impfempfehlungen erfolgen sowie über das steigende Hautkrebsrisiko und mögliche Gegenmaßnahmen informiert werden.

Hierzu fordern die Ärzte weiterbildende Maßnahmen ein. Zudem sehen sie einen Bedarf zur umfassendere Forschung zum Zusammenhang von Asthma und Klimawandel.

Aufklärung der Bevölkerung

Auch werden Maßnahmen zum Selbstschutz der Bevölkerung durch veränderte Verhaltensweisen (Vermeidung direkter Sonneneinstrahlung bei Hitze, Beachtung erhöhter Waldbrandgefahr) und Schulungen (z.B. Erste-Hilfe-Kurs des DRK bzw. Brandschutzerziehung) in der Gruppe diskutiert.

Standort sozialer Einrichtungen

Bei der Standortwahl und beim Bau neuer sozialer Infrastruktureinrichtungen, insbesondere von Altenheimen und Krankenhäusern wird empfohlen, den zunehmenden Klimawandel zu berücksichtigen, d.h. Sorge dafür zu tragen, die Einrichtungen bevorzugt im Einzugsbereich von Frischluftschneisen zu platzieren.

Vorgehen im Falle einer klimabedingten Naturkatastrophe

Als ein weiteres zentrales Thema wurde eine mangelnde Koordination im Katastrophenfall (Großschadenslage durch Waldbrand, Überschwemmung etc.) über sektorale und administrative Grenzen hinweg seitens der Teilnehmer der Themengruppe identifiziert. Die Notwendigkeit für ein digitalisiertes Warnmanagementsystem wurde benannt und erste Ideen zu dessen Umsetzung konkretisiert.